So

13

Feb

2011

Das Chaotenteam

Ida ist nicht nur chaotisch sondern auch selbstmörderisch veranlagt. Frauchen fragt sich manchmal, wie Ida das erste Lebensjahr überlebt hat. Am Dienstag war es echt knapp, als Ida keine Ohren für Frauchens Rufen hatte und unbedingt den Bahndamm hinauf rennen mußte. Natürlich kam ein Zug, der so laut und lange wie noch nie Signal gab. In dem Moment steckte Ida ihren Kopf über die Böschung und kam wieder herunter. Das war ein Schreck. Am Mittwoch, bei der Reithalle, fielen Ida die Pferde wieder ein, die man ja mal anbellen kann. Dazu rannte sie wie eine Wilde in der Koppel herum und ließ sich nicht mehr dazu zu bewegen wieder heraus zu kommen. Pferdehufe sind nicht gerade nett. Ida hatte Glück, von dem austretenden Pferd nicht getroffen zu werden. Oh, Schreck lass nach.

 

Nun bemüht sich Frauchen schon seit längerer Zeit, in das Chaotenleben von Ida etwas Ordnung zu bekommen, was ihr auch zuweilen gelingt. Otto, der am Freitag für eine Woche bei uns als Feriengast einzog, ist allerdings der Meinung, dass das alles nicht sein muss und leistet seinen Beitrag zu Idas Chaotentum. Jetzt hat Frauchen zwei Chaoten, die bellend durch den Garten toben, die wie die kaputten hin und her rennen, wenn Frauchen zum Spaziergang ruft, die keine Zeit haben sich das Halsband umlegen zu lassen und die es beide drauf haben, das Gartentor auf zu machen. Sie klauen sich gegenseitig das Spielzeug, was Otto dann bunkert nach dem Motto - alles meins. 

Am Freitag durfte dieses Chaotenteam mit zur Versammlung fahren und Frauchen Gesellschaft leisten. Ich durfte dafür mit meiner lieben Anja mitgehen und bei ihr übernachten. Das war vielleicht interessant. Auch besuchten wir die Oma, die wieder ganz glücklich darüber war und wo es feine Leckerlis gab. Anja nahm mich am Samstag mit zum Agility Seminar bei Harry Mac Nelly. Ich war ganz lieb und es hat mir sogar Spass gemacht und ich wurde tüchtig von Anja gelobt, wie fein ich mitgemacht habe und dank mir konnte Anja gleich zwei verschiedene Führstile ausprobieren, denn ich reagiere auf den kleinsten Zuck, bin aber nicht so schnell wie Paula. Paula ist flink, passt aber manchmal nicht auf. So haben wir alle ganz viel gelernt und vielleicht werde ich ja doch noch ein Agihund.

Das Chaotenteam hat sich am Samstag Abend wieder eingefunden und sie hatten auch viel Spass dank Otto.

Heute früh ging es auf den Hundeplatz. Danach sahen wir alle aus wie kleine Schlammteufel. Da half zu Hause nur noch die Dusche. Wie wir das lieben ...