Mo

09

Aug

2010

Zwei Gossos in der Großstadt

Wir verreisen zu Sandy nach Frankfurt und Ida sollte ein spannendes Wochenende bevorstehen. Ida unsere Urwaldpflanze, hat es nicht so mit Großstädte und Autoverkehr und schon gar nicht in fremde Häuser hinein gehen. Aber was solls, auch sie muss es lernen. Wie vermutet ging Ida freiwillig nicht in Sandys Hauseingang. Alle waren bis auf die Entfernung, die die Flexileine hergab im Hauseingang und Ida war draußen. Da half gar nichts. Ein Ruck am Geschirr, ein Klageschrei aus Idas Kehle und schwups war sie im grooooßen, dunklen Hausflur, kurz umgeschaut, die Treppe hoch und ab in Sandys Wohnung. Schon war die Welt wieder in Ordnung. Und wißt ihr, wer jedesmal als erste vor der Eingangstür stand und es nicht abwarten konnte bis die Tür aufging, mich weggedrängelt hat um als erste durch die Tür zu schießen? - na Ida.

Die Großstadt war für uns Dorfhunde auf jeden Fall spannend. Auch Ida schlug sich tapfer. Am Main gibt es so viele Radfahrer wovor Ida hätte Angst haben können, dass diese schon gar nicht mehr interessant waren.

Hier haben wir einen Bummel durch die schöne Altstadt von Seeligenstädt gemacht.

 

Am Sonntag fuhr ich mit Frauchen nach Leiningen. Frauchen machte dort wieder eine

Leistungsrichter- anwartschaft und mir stand ein langweiliger Tag bevor. So habe ich den ganzen Tag im Auto geschlafen. Ida durfte bei Sandy bleiben und die Beiden haben sich einen echt schönen Tag gemacht.

Der Rest des Rudels verbrachte das Wochenende bei Anja und leistete soziale Dienste. Sie besuchten Anjas Hausbewohner, fassten die besten Leckerchen ab, ließen sich streicheln und brachten Freude und Abwechslung in das Rentnerleben.